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Michael Cwik Beim gemeinsamen Abendessen der Staats- und Regierungschefs im Europäischen Rat im Juli wurde, auf gut deutsch gesagt, mal wieder „ nationaler Kuh-Handel“ getrieben. Obwohl der designierte und vom Parlament bestätigte neue Kommissionspräsident, Jean-Claude Juncker, eigentlich „freie Hand“ hat, die Ressorts in der Kommission auf seine 27 Kollegen zu verteilen, wird von fast allen nationalen Regierungschefs versucht, ihm diese Aufgabe „zu erleichtern“, indem man über Presse und diplomatische Gespräche versucht, ihm die jeweils „hervorragend geeigneten nationalen Kandidaten schmackhaft zu machen“, oder, kurz gesagt, „aufzudrängen“. Warum eigentlich dieses nationale Geschachere um bestimmte Posten?

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